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Bodenrichtwertkarte zum Wertermittlungsstichtag 31.12.2014

Die Bodenrichtwerte (§196 BauGB) wurden vom Gutachterausschuss der Gemeinde Sinzheim aus den gesammelten Kaufpreisen und aufgrund seiner Erfahrung auf dem Grundstücksmarkt beschlossen. Die Werte sind auf den Wertermittlungsstichtag 31.12.2014 bezogen.

Bodenrichtwerte sind Durchschnittswerte für den Grund und Boden. Sie werden in Euro pro Quadratmeter (€/m²) für die  land- und forstwirtschaftlich genutzen Grundstücke und Baulandgrundstücke angegeben. Für Grundstücke, die dauerhaft nicht dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zugänglich sind (z.B. Gemeindebedarfs-, öffentliche Verkehrs- und Grünflächen), wird kein Bodenrichtwert angegeben. Größere Gemeinbedarfsgrundstücke, die Flächen für den überörtlichen Verkehr und die örtlichen Verkehrswege sind in der Karte als weiße Flächen dargestellt.

Bei Bodenrichtwerten für Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft ist der Aufwuchs nicht enthalten.

In bebauten Gebieten werden Bodenrichtwerte mit dem Wert angegeben, der sich ergeben würde, wenn die Grundstücke unbebaut wären.
Wertanteile für bauliche und sonstige Anlagen sind im Bodenrichtwert nicht enthalten, jedoch die Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz (KAGBW) und ggf. Kostenerstattungsbeträge für den naturschutzrechtlichen Ausgleich nach dem Baugesetzbuch (BauGB).

Das jeweilige Bodenrichtwertgrundstück ist frei von individuellen Merkmalen (z. B. Grunddienstbarkeiten, Baulasten, Altlasten).

Der Bodenrichtwert für Grundstücke im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet "Ortskern II" bezieht sich auf deren sanierungsunbeeinflussten Zustand (Anfangswert).

Als Bodenwert für im Außenbereich baulich nutzbare Grundstücke, kann der Bodenrichtwert der am nächsten gelegenen und hinsichtlich der wertbestimmenden Grundstücksmerkmale vergleichbaren Bodenrichtwertzone im Innenbereich mit Abschlägen zu Grunde gelegt werden. Als Bodenrichtwert für private Grünflächen, innerörliches Gartenland sowie für Flächen mit Bauerwartung (E) können 10 bis 25 % des Bodenrichtwertes benachbarter Bodenrichtwertzonen für baureifes Land und gleicher Art der Nutzung zu Grunde gelegt werden.

Es wurden Richtwertzonen gebildet. Dies sind Bereiche, für deren Grundstücke im Wesentlichen die gleichen, allgemeinen Wertverhältnisse gelten. Grundstücke innerhalb einer Bodenrichtwertzone können vom jeweiligen Bodenrichtwert abweichende Bodenwerte haben. Für die Richtwertzonen werden als wertbestimmende Grundstücksmerkmale die Nutzungsart im Außenbereich (A = Ackerland, GR = Grünland, F = forstwirtschaftliche Fläche, WG = Weingarten) und für die Baugebiete die Art der vorhandenen oder zulässigen baulichen Nutzung als Geschossflächenzahl (GFZ) angegeben. Für die Geschlossflächenzahlen gilt eine Spanne von +/- 0,2 der in der Karte enthaltenen Angabe. Bei Wohnbaugrundstücken, die nach der Darstellung in der Bodenrichtwertkarte besonderer Verkehrsbelastung ausgesetzt sind, kann erfahrungsgemäß von einer Minderung des Bodenrichtwerts um 5 % ausgegangen werden.

Entlang der Bundesbahnstrecke Karlsruhe-Freiburg können im Zuge eines Flurbereinigungsverfahrens Grundstückskäufe stattfinden, welche nicht dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zuzuordnen sind. Die Trasse ist rotpunktiert dargestellt. Dort sind die Bodenrichtwerte nicht anzusetzen.

Bodenrichtwerte begründen keine Ansprüche, sie haben keine bindende Wirkung und ersetzen kein Gutachten.

Stand: 05.11.2015
Der Gutachterausschuss der Gemeinde Sinzheim 

Weitere Informationen

Bodenrichtwerte für die Ortsteile zum Wertermittlungsstichtag 31.12.2016

Bodenrichtwerte für die Ortsteile zum Wertermittlungsstichtag 31.12.2014

Ansprechpartner

Eberhard Gschwender
Bauamt
Tel. 07221 806-321
eberhard.gschwender(@)sinzheim.de

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