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Aktuelle Meldungen aus dem Rathaus

Umtausch alter Führerscheine

Bis 2033 nach und nach Umtausch alter Führerscheine - 63- bis 68-Jährige sind zuerst an der Reihe

In der EU gibt es schätzungsweise Hunderte unterschiedlicher Führerscheine. Allein in Deutschland sollen bis 2033 rund 43 Millionen Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind, umgetauscht werden. Ziel der EU-Vorgabe ist die Einführung einheitlicher Ausweispapiere, die bei Kontrollen für eine bessere Transparenz sorgen und fälschungssicherer sind. Alle Führerscheine sollen dann in der einheitlichen Version in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden. Künftig sollen die Führerscheinkarten auch alle 15 Jahre erneuert werden, sodass - wie beim Personalausweis - immer ein aktuelles Foto des Führerscheininhabers vorliegt.
 
Das Straßenverkehrsamt des Landratsamtes Rastatt schätzt die Zahl der grauen oder rosafarbenen "Lappen" oder alten EU-Kartenführerscheine, die ab 2022 aus dem Verkehr gezogen werden sollen, auf jährlich rund 8.000. "So ganz genau lässt sich die Anzahl nicht benennen, da nicht alle betroffenen Führerscheine - etwa der Zugezogenen - auch von uns ausgestellt worden sind", erklärt Ursula Kopp, die Leiterin der Führerscheinstelle. So gilt demnach beim Umtausch immer das Wohnsitzprinzip.
 
Um den verpflichtenden Umtausch in der Praxis effektiv umzusetzen, wurde ein bundeseinheitlicher Stufenplan eingeführt. Der Umtausch alter Führerscheine bis spätestens 19. Januar 2033 soll dadurch entzerrt werden, dass für einzelne Geburts- bzw. Ausstellungsjahre ein zeitlicher Stufenplan gilt.
 
Durch den Stufenplan ändert sich nichts an der Vorgehensweise beim Umtausch selbst: Das Dokument wird auf Antrag verwaltungsmäßig umgetauscht, also ohne Untersuchung oder Prüfung bei den normalen Motorrad- und Pkw-Klassen. Wer dennoch weiter mit seinem alten Pkw- oder Motorrad-Führerschein fährt und die Frist für den Umtausch verstreichen lässt riskiert ein Verwarnungsgeld. Anders als bei Lkw- und Bus-Führerscheinen begeht man jedoch keine Straftat. Nach Ablauf der genannten Fristen verliert der Führerschein zwar seine Gültigkeit, die Fahrerlaubnis bleibt jedoch weiter gültig, sodass ein Verwarnungsgeld in Höhe von derzeit zehn Euro fällig wird.
 
Nach dem festgelegten Ablauf sind Führerscheine, die bis einschließlich 1998 ausgestellt wurden, in Abhängigkeit vom Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers umzutauschen. Führerscheinhalter, die zwischen 1953 und 1958 geboren wurden, also heute zwischen 68 und 63 Jahren alt sind, müssen ihren alten Führerschein bis 19. Januar 2022 umtauschen. Die Antragstellung sollte jeweils etwa vier bis sechs Monate vor Ablauf erfolgen. Die zwischen 1959 und 1964 Geborenen müssen den Umtausch bis 19. Januar 2023 abgeschlossen haben. Für die zwischen 1965 und 1970 Geborenen gilt der 19. Januar 2024 als Frist, für die 1971 oder später Geborenen der 19. Januar 2025. Lediglich die vor 1953 Geborenen können sich bis 19. Januar 2033 Zeit lassen.
 
Bei Führerscheinen, die ab 1999 ausgestellt worden sind, erfolgt der Umtausch zeitlich gestaffelt zwischen 2026 bis 2033 nach dem Ausstellungsjahr des Führerscheins.
 
Der Umtausch des Führerscheindokuments kann im Rathaus der jeweiligen Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Die Gemeinde leitet den ausgefüllten Antrag anschließend an die Führerscheinstelle des Landkreises weiter. Zur Antragstellung wird eine Kopie des bisherigen Führerscheins, ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) und ein aktuelles biometrisches Lichtbild benötigt. Der alte Führerschein darf zunächst wieder mitgenommen werden, er behält bis zum Umtausch seine Gültigkeit. Die Bearbeitungszeit beträgt derzeit etwa sechs bis acht Wochen.
 
Nach Herstellung des Führerscheins durch die Bundesdruckerei werden die Antragsteller von der Führerscheinstelle schriftlich benachrichtigt und erhalten auf diesem Wege auch den fälligen Gebührenbescheid für den Umtausch in Höhe von 25,30 Euro. Der neue Führerschein kann dann im zuständigen Rathaus abgeholt werden. Die Bürger der Stadt Rastatt erhalten den Führerschein nach Terminvereinbarung direkt bei der Führerscheinstelle des Landkreises in den Unteren Wiesen im Rastatter Industriegebiet.
Wer an seinem alten Führerschein mit dem Foto aus jungen Jahren hängt, kann den "Lappen", der zuvor ungültig gemacht wurde, als Souvenir mit nach Hause nehmen.
 
Weitere Informationen zum Umtausch per E-Mail an amt32fs@landkreis-rastatt.de oder unter Telefon 07222/381-3250.

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