Vallefoglia
in der italienischen Provinz Pesaro e Urbino
Vallefoglia und Sinzheim haben ihre Städtepartnerschaft offiziell am 2. Oktober 2026 besiegelt.
Bürgermeister Palmiro Ucchielli begrüßte die Gäste aus Sinzheim und verwies auf die enge Verbindung zwischen deutschen und italienischen Kommunen. Viele Gemeinden in der Provinz Pesaro e Urbino pflegen Partnerschaften mit deutschen Kommunen aus dem Landkreis Rastatt. Auch die Provinz selbst arbeitet seit vielen Jahren mit deutschen Partnern zusammen. Die Provinz Pesaro e Urbino und der Landkreis Rastatt verbindet seit 1996 eine Partnerschaft.
Ucchielli sieht in der neuen Verbindung mehr als einen Vertrag zwischen zwei Rathäusern. Die Partnerschaft soll direkte Kontakte zwischen den Menschen schaffen. Vereine, Schulen, Sportgruppen und Kulturinitiativen sollen sich treffen und gemeinsame Projekte entwickeln. Auch Unternehmen sollen Kontakte knüpfen und Möglichkeiten für wirtschaftliche Zusammenarbeit prüfen. Für gemeinsame Vorhaben wollen beide Seiten zudem europäische Fördermittel nutzen.
Bei seinem Besuch in Sinzheim hatte Ucchielli die Geschichte, Kultur und Natur der Gemeinde kennengelernt. Auch die wirtschaftliche Struktur mit Industrie und Dienstleistungsbetrieben habe ihn beeindruckt.
Der Sinzheimer Bürgermeister Erik Ernst hob ebenfalls den persönlichen Kontakt als Grundlage der Partnerschaft hervor. Mehr als 40 Bürger aus Sinzheim begleiteten die Delegation. Darunter waren Mitglieder des Gemeinderats, Vertreter des Seniorenbeirats, Vereine und Mitarbeiter der Verwaltung.
Beide Bürgermeister betonten die Bedeutung kommunaler Partnerschaften für Europa. Die Europäische Union hat Grenzen abgebaut und eine gemeinsame Währung geschaffen. Gleichzeitig bestehen weiterhin Vorurteile und mentale Grenzen zwischen Ländern. Direkte Begegnungen können helfen, diese Grenzen abzubauen.
Die Partnerschaft zwischen Vallefoglia und Sinzheim ist die 13. kommunale Verbindung im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Rastatt und der Provinz Pesaro e Urbino.
Mit der Unterzeichnung haben beide Gemeinden den formalen Rahmen geschaffen. Nun sollen Vereine, Schulen, Unternehmen und Bürger die Partnerschaft mit konkreten Begegnungen und gemeinsamen Projekten weiterentwickeln.














